Dr. Leo Tschöll GmbH

Tipps für einen gelungenen Lebenslauf

Tipps für einen gelungenen Lebenslauf

Personalverantwortliche lesen bis zu 40 Lebensläufe pro Tag. Nur wenige können sie überzeugen.

  • Wie schreibt man einen Lebenslauf?
  • Was muss drinnen stehen und was nicht?
  • Wie hebt man sich von der Masse der Bewerbungen ab?

Tipp 1: Bauen Sie ein Image auf (Personal Branding)

experteSorgen Sie dafür, dass Ihr Lebenslauf Ihre Persönlichkeit widerspiegelt und einzigartig ist. Stellen Sie sich und Ihre Fähigkeiten als Marke vor. So transportiert Ihr curriculum vitae – kurz CV – auch Ihren Wertebeitrag für Ihren potenziellen Kunden (= Ihr Arbeitgeber). Entwickeln Sie ein maßgeschneidertes Personal Design, das sich auf all Ihren Bewerbungskanälen wiederfindet. Bleiben Sie trotzdem seriös. Und vergewissern Sie sich, für welches Unternehmen und für welche Position Sie sich bewerben.

Tipp 2: Zeigen Sie sich im Netz (Social Branding)

xing_linkedinEs ist wichtig, dass Sie auch in den sozialen Netzen wie Xing (national) oder LinkedIn (international) vertreten sind. Gerade diese Netzwerke spielen eine immer wichtigere Rolle in der Bewerbung. Aktivieren Sie in Ihrem Xing-Profil den Punkt „An Karrierechancen interessiert“. Achten Sie darauf, dass Ihr Profil auch stets aktuell ist. Nur so werden Sie auch von Personalverantwortlichen oder Headhuntern gefunden und kontaktiert. Xing nutzen viele Personalvermittler mittlerweile äußerst aktiv.

Tipp 3: Machen Sie sich ein Bild (Foto und Angaben zur Person)

bewerbungsfotoEinige Angaben, die früher in jedem Lebenslauf standen, sind heute definitiv nicht mehr notwendig: Angaben zu Ihren Eltern, Religionszugehörigkeit, Familienstand oder Geschlecht. Wesentliche Bestandteile sind aber weiterhin Ihre Kontaktdaten wie Geburtsdatum, E-Mail, Mobiltelefon, Adresse, Website/Social Media Accounts, Nationalität. Ganz besonders wichtig ist Ihr Foto, so Sie eines beifügen: Wenn Sie kompetent, seriös und vertrauenswürdig rüberkommen wollen, dann sollten Sie das auch in Ihrem Foto zum Ausdruck bringen. Hier finden Sie weiterführende Tipps rund um das Bewerbungsfoto.

Tipp 4: Listen Sie Ihre Berufsstationen auf

berufliche_stationenBei der Angabe der Berufsstationen sollten die Arbeitgeber, die Arbeitsorte, die ausgeführten Positionen sowie Art und Dauer der Tätigkeiten angeführt werden, wobei bei den Zeitangaben Jahr und Monat völlig ausreichen. Besonders wichtig ist die Auflistung der Stationen in absteigender Reihenfolge, d.h. die aktuellste steht ganz oben (“amerikanische” Form wie auch in den Profilen von Business-Networks ). Hier können Sie auch Ihre Praktika oder Ihre Projekterfahrungen anführen.

Tipp 5: Nennen Sie Ihre Aus- und Weiterbildung

zeugnisseIhr Lebenslauf sollte alle Ausbildungsstationen ab der Matura auflisten. Da besonders die führenden Beratungsunternehmen großen Wert auf Leistung legen, nennen Sie auch Ihre Abschlussnoten. Jedoch stets selektiv vorgehen! Nicht alle privaten Ausbildungen sind für Dienstgeber interessant. Es sollten nur jene angegeben werden, die das persönliche Portfolio gut abrunden bzw. Eigenschaften und Fähigkeiten hervorheben, die man gerne betonen möchte.

Tipp 6: Präsentieren Sie Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen

skillsStellen Sie Ihre bisherigen Erfahrungen und Themenschwerpunkte möglichst übersichtlich dar. Ihre Kenntnisse müssen natürlich der tatsächlichen Erfahrung entsprechen! Bedenken Sie, dass Ihre Angaben bei einem Gespräch konkret nachgefragt werden. Gerade internationale Beratungsunternehmen richten ihre Dienstleistungen häufig nach Branchen oder nach funktionaler Expertise aus. Dieses Prinzip können Bewerber bei der Gestaltung ihres Lebenslaufes aufgreifen.

Tipp 7: Zeigen Sie Engagement

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Präsentieren Sie Ihre speziellen Fähigkeiten oder auch Ihre vorberuflichen Stationen in einer eigenen Rubrik. Das wertet Ihre Persönlichkeit auf und zeigt Ihre einzigartigen Kompetenzen. Das kann zum Beispiel Ihr soziales oder gesellschaftliches Engagement sein, oder auch ein Auslandsaufenthalt, eine spezielle Weiterbildung oder ein Zertifikat. Führen Sie auch die Themen Ihrer Bachelor-,  Master- oder Diplomarbeiten an. Es gilt der Grundsatz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Tipp 8: Nennen Sie Hobbys und Interessen

hobbiesMit diesen Angaben aus Ihrem Privatbereich können Sie Ihr persönliches Profil abrunden. So wie bei der außerberuflichen Weiterbildung ist es aber auch hier ratsam nur Dinge anzuführen bzw. hervorzuheben, die dem Gesamtbild entsprechen, welches man gerne vermitteln möchte.

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